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Ukraine-Krieg

Russlands Heer gräbt sich an den Fronten ein

Service members of pro-Russian troops stand guard in Mariupol
Russischer Soldat vor einem Panzerfahrzeug mit der berüchtigten „Z"-Markierung in Mariupol.REUTERS
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Nach der Kapitulation von Mariupol wachsen die Befürchtungen hinsichtlich des Schicksals der Gefangenen - und die Hinweise darauf, dass die russischen Truppen vorerst zur Defensive übergehen werden.

Sie sehen müde, nervös und schmutzig aus, aber nicht wirklich ausgemergelt oder gebrochen. Einige haben viel Feldgepäck dabei, manche gehen auf Krücken, tragen Verbände, ein Mann scheint erblindet zu sein und wird von einem anderen an der Hand geführt. Dutzende Männer formen eine Kolonne und marschieren unter blauem Himmel vor dem Hintergrund der düsteren Ruinen des Stahlwerks davon.

Nach der Kapitulation der letzten Verteidiger der ukrainischen Stadt Mariupol am Asowschen Meer zu Wochenbeginn mehrte sich bis Mittwoch die Zahl der Soldaten, die aus dem riesigen Areal des Asowstal-Werks herauskamen und sich stellten. Es seien seither etwa 960, davon 80 Verletzte, hieß es zuletzt aus dem Verteidigungsministerium in Moskau.