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Parlamentswahl

Australiens Regierung hofft auf ein zweites "Wunder"

ELECTION22 SCOTT MORRISON ELECTION CAMPAIGN, Prime Minister Scott Morrison crash tackles a child at the Devonport Strike
„Bulldozer" Scott Morrison rannte jüngst bei einem Fußballspiel auf Tasmanien einen Buben um. Der stand auf – und beide klatschten cool ab.IMAGO/AAP
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Laut Umfragen sind die Tage des Liberalen Premiers Scott Morrison gezählt: Labor liegt vor der Wahl am Samstag voran. Aber nur knapp. Und Morrison wendete schon einmal das Blatt auf den letzten Metern.

Wenige Tage vor der Wahl am Samstag übte sich Australiens Premierminister, Scott Morrison, in Selbstkritik: Er sei halt einfach ein „Bulldozer", sagte der 54-Jährige. Das war ein überraschendes Eingeständnis, das eine Kommentatorin zur Aussage veranlasste: „Selbst Scott Morrison versucht jetzt schon, sich von Scott Morrison zu distanzieren."

Vorausgegangen waren Monate der Kritik an ihm, bei der selbst parteiintern harsche Worte fielen: So beschuldigte ihn die liberal-konservative Senatorin Concetta Fierravanti-Wells, „ein Autokrat" und „Tyrann ohne moralischen Kompass" zu sein. „Der Premierminister ist nicht beliebt, und er tut sich schwer, etwas Positives zu vermitteln", meint auch Haydon Manning, Politologe an der Flinders University in Adelaide.