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Porträt

Christian Streich: Fußball-Doyen mit bemerkenswerten Ideen

imago/nph
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Gelingt SC Freiburg am Samstag der erste DFB-Cupsieg, setzt man Trainer Christian Streich im Breisgau vermutlich ein Denkmal. Der 56-Jährige polarisiert, eint und steht wie kein anderer für Begriffe wie Loyalität oder Zusammenhalt. Ist er das „soziale Gewissen des deutschen Fußballs"?

Christian Streich polarisiert. Der Fußballtrainer des SC Freiburg spricht immer offen seine Meinung aus. Weil der 56-Jährige nicht nur über Viererkette oder Ergebnisse des 30.000 Mitglieder starken Bundesligisten spricht, sondern auch klare Ansichten zu Flüchtlingskrisen, Umweltschutz oder Polit-Fehlern hat, wurde er auch über die Landesgrenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt. Für die New York Times ist Streich das „soziale Gewissen des deutschen Fußballs“.

Der geborene Zwilling ist weit mehr als nur ein Trainer. Er steht für Treue und Loyalität – seit 29. Dezember 2011 ist er für die Breisgauer im Einsatz. Das sind 395 Partien mit 1,42 Punkten im Schnitt. Dass er zuvor 225 Matches als U19-Trainer absolviert hat, zeigt wie eng er mit dem SC verbunden ist. Nur Diego Siméone ist in Europas Topligen länger im Amt, der Atlético-Coach soll sechs Tage früher angefangen haben.