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TV-Notiz

Peter Klien beim ÖVP-Parteitag: Er stellt die richtigen Fragen

Fuhr mit zwei Krawatten zum ÖVP-Parteitag nach Graz: Peter Klien(c) Screenshot/ORF
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Für „Gute Nacht Österreich“ ist Peter Klien nach Graz gefahren. Das Format lebt von Reportagen wie dieser.

Bei „Willkommen Österreich“, gewissermaßen die Muttersendung zu Peter Kliens „Gute Nacht Österreich“, gibt es inzwischen wieder Publikum. Nach zwei Jahren coronabedingten Improvisationen (wie Tieren als Live-Zuschauern), tun der Show echte Menschen, die lachen und klatschen, merklich gut. Die Stimmung ist gelöster und so kann sogar vorkommen, dass der sonst eher bärbeißige Christoph Grissemann bei einem Gag von Dirk Stermann lächeln muss. Auch Klien würde Publikum guttun. Am besten ist er in Kontakt mit andern Menschen, wie die 57. Ausgabe der im Jänner wiederbelebten Sendung bewies.

Viele Themen der vergangenen Woche handelte Klien ab, meist in Zwischenmoderationen, die zuweilen altbacken wirkten. Zu den 100 Prozent Zustimmung für Kanzler Karl Nehammer hat man fast eine Woche nach dem ÖVP-Parteitag schon jeden (Beinschab-)Witz gehört. Lange widmete er sich der Pflege mit schrägen Vergleichen (eine Pflegekraft verdient im Schnitt fast gleich viel wie ein Social-Media-Manager). Das erinnerte ein wenig an den britischen Comedian John Oliver, der in den USA Aufklärungsarbeit leistet. Caro Athanasiadis vom Kabarettistinnenduo Kernölamazonen spielte eine Industriellengattin und Charity-Lady, die sich über den Klimawandel freut, weil es im Mai doch schon so schön warm sei. Die Realität übertrifft hier leider die Satire.

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