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SPÖ

Im Eisenstädter Etatismus-Labor

Landeshauptmann Doskozil auf dem SPÖ-Landesparteitag vorigen Samstag.
Landeshauptmann Doskozil auf dem SPÖ-Landesparteitag vorigen Samstag.(c) APA/TOBIAS STEINMAURER (TOBIAS STEINMAURER)
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Hans Peter Doskozil lässt ein linkes Prestigeprojekt nach dem anderen vom Stapel, von der Pflege bis zum Gratis-Kinderski. „Die Presse“ fragte Experten: Ginge das dann auch im Bund?

Die burgenländische SPÖ versteht es, auf sich aufmerksam zu machen: Obwohl am vergangenen Samstag in Graz nahezu zeitgleich die Parteichef-Kür des Bundeskanzlers angestanden war, schafften es die Roten allerorten in die Schlagzeilen – vor allem mit der Ankündigung, allen burgenländischen Kindern auf Landeskosten Skier und ein Musikinstrument zu spendieren.

Bloß populistische Sager zur medialen Überlagerung einer Konkurrenzveranstaltung? Eher nicht: Denn hinter Ansagen à la „Gratisskier für alle Kinder“ steckt ein politisches Weltbild, dem folgend die alleinregierende SPÖ das östlichste Bundesland seit der Amtsübernahme Hans Peter Doskozils vor zweieinhalb Jahren in eine Art rotes Wunderland und Etatismus-Labor umzubauen versucht.