Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Gastkommentar

Bundesweite Strategie für politische Bildung

Hoffnung: Was lernen wir aus Putins Angriffskrieg? Zeichen der Hoffnung auf Frieden in der Ukraine auf einer Mauer in Barcelona.
Hoffnung: Was lernen wir aus Putins Angriffskrieg? Zeichen der Hoffnung auf Frieden in der Ukraine auf einer Mauer in Barcelona.(c) REUTERS (NACHO DOCE)
  • Drucken

Besser spät als nie: Die Bundesrepublik Deutschland baut ihre Osteuropa-Kompetenz weiter aus. Österreich wäre gut beraten, sich ebenso stärker für politische Bildung und unabhängige Politikberatung einzusetzen.

Die Autoren

Dr. Daniela Apaydin ist Journalistin, Historikerin und seit 2018 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Wien tätig. Sie forscht zur Transnationalisierung von Protestbewegungen und kommentiert regelmäßig die politischen und sozialen Entwicklungen in Ungarn.


Mag. Sebastian Schäffer, MA ist Politikwissenschaftler und Geschäftsführer des IDM. Er ist Gründer und Inhaber von SeminarsSimulationsConsulting (SSC) Europe, einer Plattform zur Vermittlung von Lehr- und Lernmethoden sowie zur Politikberatung für europapolitische Themen.

Wir haben Putin unterschätzt. Diesen Fehler hat Deutschlands Bundespräsident, Olaf Scholz, kürzlich eingestanden. Österreich bleibt in der Selbstkritik lieber vage und will dafür nach vorn blicken. Doch inwiefern hat man hierzulande aus dem unerwarteten Angriffskrieg in der Ukraine gelernt? Womit rüstet sich Österreich gegen ähnliche böse Überraschungen?

In den Nachrufen über den im März verstorbenen IDM-Vorsitzenden Erhard Busek wurde sein Engagement für Ostmittel- und Südosteuropa gelobt. Seine Offenheit und sein Tatendrang hätten ihn, so hieß es, zu Österreichs bestem Außenminister gemacht – was er freilich nie wurde.