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Wien

Bisher unauffällige Wasserpflanze in der Neuen Donau dominant

Die Presse/Clemens Fabry
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Das Krause Laichkraut hat sich in kürzester Zeit massenhaft ausgebreitet. Damit man trotzdem in dem Gewässer schwimmen kann, muss die Stadt Wien seine Mähkapazitäten aufstocken.

Eine bisher unauffällige Pflanzenart hat sich in der Neuen Donau durchgesetzt und in kürzester Zeit massenhaft ausgebreitet. Es handelt sich um das Krause Laichkraut. Es hat das bisher vorherrschende "Ährige Tausendblatt" verdrängt. Seit rund zwei Wochen haben sich vor allem im Süden großflächige Wasserpflanzenteppiche entwickelt, hieß es am Dienstag.

"Die 'neue' Pflanze gedeiht schon bei kühlen Temperaturen um die zehn Grad Celsius hervorragend und hat daher schon im Mai eine massive Wachstumsperiode hinter sich gebracht. Dazu kommt die Geschwindigkeit des Wachstums", erläutert Gerald Loew, Leiter der Magistratsabteilung 45 (Wiener Gewässer).

Mähen auf Neuer Donau hat bereits begonnen

In den vergangenen Jahren seien aufgrund des Klimawandels die Hochwasser im Frühjahr seltener geworden. Das sorgt unter Umständen für ganz neue Situationen und Startbedingungen für die Pflanzen, sagte Gewässer-Ökologe Karl Donabaum.

Die Stadt hat bereits mit dem Mähen auf der Neuen Donau begonnen. "Wir haben unsere Kapazitäten aufgestockt und externe Firmen zur Unterstützung beauftragt", sagte Loew. Gearbeitet wird auch an Wochenenden und Feiertagen, um das Schwimmen und Bootfahren an besonders stark genutzten Bereichen der Neuen Donau zu ermöglichen.

 

(APA)