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Kulissengespräch

Drei freiheitliche Namen für die Hofburg

1.-MAI-KUNDGEBUNG DER FPOe: KICKL/HAIMBUCHNER
Herbert Kickl und Manfred Haimbuchner werden genannt.APA/TEAM FOTOKERSCHI
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In der FPÖ gibt es noch keine Entscheidung – aber einige Überlegungen, wer bei der Präsidentschaftswahl kandidieren soll.

Es ist nicht so, dass die Entscheidung nur nicht nach außen dringt. Oder die Freiheitlichen einfach ein Geheimnis hüten, um den Überraschungsmoment nicht zu zerstören. Denn wenn man sich in der FPÖ umhört, wird durchaus glaubhaft vermittelt: Es gibt sie schlicht noch nicht, die Entscheidung. Über die Person, die bei der Bundespräsidentschaftswahl antreten soll.

Parteichef Herbert Kickl möchte die Entscheidung möglichst spät treffen. Aber einige, die nicht zu seinem engsten Zirkel gehören, sehen das kritisch: Man dürfe Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Bühne im Wahlkampf nicht zu lang allein überlassen. Frühestens am 7. Juni, also kommende Woche, könnte sich die FPÖ daher einigen. Dann tagt der Parteivorstand in Wien, „Die Presse“ berichtete.

Auch Strache überlegte früher schon

Im Vorfeld drehen sich die Überlegungen um drei Namen. Nur einer wurde aber schon offiziell genannt: Vize-Klubobfrau Susanne Fürst, Juristin aus Oberösterreich, ist eine mögliche Kandidatin. Die Frage ist, ob sie selbst will – und die gesamte Partei hinter ihr steht. Fürst ist nämlich klar auf Kickl-Linie.

Das gilt auch für die zweite Option: Kickl selbst. Ganz verworfen hat der Parteichef die Variante offenbar noch nicht. Auch Heinz-Christian Strache soll als Parteichef diese Überlegung gehabt haben: Da die Wahlkampfkosten nicht zurückerstattet werden, könnte man das Antreten als Investition in die eigene Marke sehen. Denn an einen FPÖ-Sieg glaubt man realistischerweise in der Partei ohnehin nicht.
Und der dritte Name? Immer wieder wird auch Manfred Haimbuchner, Landesparteichef aus Oberösterreich, genannt. Es soll wohl vor allem ein Signal Richtung Parteizentrale sein: dass nicht allein Kickl entscheidet.

Es ist nicht so, dass die Entscheidung nur nicht nach außen dringt. Oder die Freiheitlichen einfach ein Geheimnis hüten, um den Überraschungsmoment nicht zu zerstören. Denn wenn man sich in der FPÖ umhört, wird durchaus glaubhaft vermittelt: Es gibt sie schlicht noch nicht, die Entscheidung. Über die Person, die bei der Bundespräsidentschaftswahl antreten soll.
Parteichef Herbert Kickl möchte die Entscheidung möglichst spät treffen. Aber einige, die nicht zu seinem engsten Zirkel gehören, sehen das kritisch: Man dürfe Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Bühne im Wahlkampf nicht zu lang allein überlassen. Frühestens am 7. Juni, also kommende Woche, könnte sich die FPÖ daher einigen. Dann tagt der Parteivorstand in Wien, „Die Presse“ berichtete. Im Vorfeld drehen sich die Überlegungen um drei Namen. Nur einer wurde aber schon offiziell genannt: Vize-Klubobfrau Susanne Fürst, Juristin aus Oberösterreich, ist eine mögliche Kandidatin. Die Frage ist, ob sie selbst will – und die gesamte Partei hinter ihr steht. Fürst ist nämlich klar auf Kickl-Linie.
Das gilt auch für die zweite Option: Kickl selbst. Ganz verworfen hat der Parteichef die Variante offenbar noch nicht. Auch Heinz-Christian Strache soll als Parteichef diese Überlegung gehabt haben: Da die Wahlkampfkosten nicht zurückerstattet werden, könnte man das Antreten als Investition in die eigene Marke sehen. Denn an einen FPÖ-Sieg glaubt man realistischerweise in der Partei ohnehin nicht.
Und der dritte Name? Immer wieder wird auch Manfred Haimbuchner, Landesparteichef aus Oberösterreich, genannt. Es soll wohl vor allem ein Signal Richtung Parteizentrale sein: dass nicht allein Kickl entscheidet.
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