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French Open

Nadal in Paris: Fußmarod wie in besten Zeiten

Nadal in Paris.APA/AFP/THOMAS SAMSON
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Das Müller-Weiss-Syndrom beschäftigt die Tenniswelt.

Novak Djoković wurde es als Seitenhieb in Richtung Rafael Nadal ausgelegt, in Wahrheit sagte er es in derselben völlig unaufgeregten Tonlage wie alles andere auch in dieser Pressekonferenz spätnachts: Er sei überhaupt nicht verwundert, dass Nadal in Paris plötzlich wieder topfit sei. „Es ist nicht das erste Mal, dass er 100 Prozent geben kann, ein paar Tage, nachdem er verletzt war und kaum mehr laufen konnte.“

Der Zuschauer aber ist schon verwundert. Vor drei Wochen in Rom hatte Nadal kaum noch gehen können. Selbst während der Vier-Stunden-Partie nun im Paris-Viertelfinale gegen Djoković wirkte es kurzzeitig, als wäre die chronische Fußverletzung, das sogenannte Müller-Weiss-Syndrom, wieder akut. Dann aber siegte der 35-Jährige ausgerechnet auch deshalb, weil er sich famoser denn je aus der Defensive befreite.