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Teuerung

Sprit bleibt in Österreich teuer

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Archivbild(c) Getty Images/iStockphoto (Fug4s)
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Deutschland senkt die Steuer auf Benzin und Diesel, Österreich will nicht nachziehen und verweist auf mehr Hilfen für Pendler. Im Juli droht wegen der CO2-Steuer die nächste Teuerung.

Wien/Berlin. Viele Jahre lang war es an Tankstellen in grenznahen Orten ein Alltagsbild: Lange Schlangen von Autofahrern aus Deutschland, die günstig in Österreich tanken wollten. Seit Mittwoch wird der Verkehr wohl in die andere Richtung gehen: Denn Deutschland hat seit Mitternacht die Mineralölsteuer (MöSt) deutlich gesenkt, der Preis für einen Liter Diesel oder Benzin dürfte damit knapp unter jenem in Österreich liegen (derzeit bei um die 1,9 Euro).

„Dürfte“ deshalb, weil nicht klar ist, ob, in welchem Umfang und wie dauerhaft die Mineralölunternehmen die Preissenkung an die Kunden weitergeben. Auch deshalb ist der Schritt in Deutschland politisch umstritten. Die Preise an den Tankstellen am gestrigen ersten Tag sanken jedenfalls deutlich.

Gerät Österreich damit unter Zugzwang, das einen der höchsten Spritpreise Europas hat? Zumindest offiziell nicht. In Regierungskreisen erklärte man am Mittwoch, dass eine Senkung der MöSt kein Thema sei. Vor allem der kleinere Koalitionspartner, die Grünen, bremst bei einer generellen Steuersenkung. Das Argument: Damit würde man das Autofahren finanziell unterstützen und fördern.

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