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Von Wind und Wasser geschliffener Stein auf dem InselrundwegCamí des Cavalls
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Klimaschutz-Projekte

Menorca: Insel aus Sonne, Wind und Steinen

Zwischen alten Piratenwächterwegen, Tramontana und Meer, innovativem Wein und traditionellem Käse hat sich der balearische Tourismus der Nachhaltigkeit verschrieben. Ein architektonisch-lukullischer Lokalaugenschein.

Das soll es sein? Ein wichtiger Unterstützer der Nachhaltigkeitsstrategie der Balearen, ein riesiger Hotelkomplex? Der durchaus als stolzer Vertreter des Brutalismus durchgeht? Meine Reisegefährtin kann es nicht glauben, doch da steht es, seit 1976 nämlich, was auch sein Aussehen erklärt: Acht Stockwerke in Beton, Zimmer mit Balkon in strengem Raster. Damals der letzte Schrei – architektonisch wie touristisch – heute fast ein Mahnmal. So etwas würde auf Menorca nicht mehr gehen, da sind sich die Touristiker und Architekten einig.

Das Hotel hoch über der Bucht von Arenal d'en Castell.
Das Hotel hoch über der Bucht von Arenal d'en Castell.beigestellt

Den mächtigen Bau über dem Ort Arenal d'en Castell wegzureißen und gefälliger neu zu bauen würde sensible Gäste weniger irritieren. Doch der CO2-Abdruck wäre natürlich exorbitant höher, wäre diese Ikone der Klotz-Architektur nicht sanft saniert, sondern durch einen ressourcenfressenden Neubau ersetzt worden.