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Hackerangriff

Hacker haben Daten von Bürgern in Kärnten gestohlen

Symbolbild: Cyberattacke auf das Land Kärnten.
Symbolbild: Cyberattacke auf das Land KärntenREUTERS
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Das Land bestätigt den Diebstahl nun doch. Betroffen dürften Ausweise, Reisepässe und Coronatests sein. Einzelne Services des Landes sind weiterhin offline. Das könnte auch zum Problem für die Ausstellung der Zeugnisse werden.

Das Land Kärnten ist weiter nicht erreichbar – zumindest nicht im Internet. Wer die Seite www.ktn.gv.at aufruft, stößt auf eine Fehlermeldung. Das ist eine Nachwehe des Hackerangriffs auf das Land. Eine der vergleichsweise wenig schmerzhaften.

Denn am Dienstag musste das Land nun öffentlich den Diebstahl von Daten einräumen. Für die Bürger stellen sich angesichts dessen einige Fragen. Eine Suche nach Antworten.

1. Wie viele und welche Daten wurden gestohlen?

Offiziell gibt es dazu erst wenig Informationen. Es dürfte sich um 250 Gigabyte handeln. Rund 5,6 Gigabyte wurden von den Hackern bereits online gestellt. „Das kann einen schon beunruhigen. Aber richtig beunruhigt müssen wir unter Umständen erst dann sein, wenn wir wissen, welche Daten und wie viele Leute genau betroffen sind“, sagt Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes, zur „Presse“. Derzeit würde die Aufarbeitung noch laufen. Alle weiteren Angaben seien deshalb „verfrüht“.