Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Österreich

Ein Greenpeace-Mail als „Erpresserbrief“

Eine Greenpeace-Demo gegen die Fossil-Industrie in Rotterdam. (Archivbild)(c) IMAGO/NurPhoto (IMAGO/Romy Arroyo Fernandez)
  • Drucken

Greenpeace fordert Konzerne auf, sich von der Industriellenvereinigung zu distanzieren.

Es kommt nicht oft vor, dass sich Topmanager von einem E-Mail aus der Fassung bringen lassen. Aber dieser Tage ist es passiert. Anfang voriger Woche kontaktierte Greenpeace 20 heimische Industriekonzerne und stellte diesen vier Fragen. Frage Nummer eins: „Unterstützt Ihr Unternehmen die Position der IV im vorliegenden Papier vollinhaltlich?“

Das „Papier“ der Industriellenvereinigung hatte es Tage zuvor ins Ö1-Mittagsjournal geschafft. Darin steht nämlich, dass „ein Aussetzen, eine Evaluierung und gemeinsame Neubewertung klimapolitischer Beschlüsse“ nötig seien. Konkret sollen auf EU-Ebene der „Green Deal“ und das „Fit for 55“-Programm neu bewertet werden, so die IV. Mit anderen Worten: Die CO2-Ziele sollten, wenn möglich, aufgeweicht werden. Auch das heimische Klimaschutzgesetz, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz und das Energieeffizienzgesetz müssten an die nEUen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.