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Amerika-Gipfel

Der schwere Stand der USA in Lateinamerika

Charmeoffensive Jill Bidens bei Guillermo Lasso, dem Präsidenten Ecaudors.APA/AFP
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Absagen, Boykott, Kontroversen: Schon im Vorfeld musste Gastgeber Joe Biden eine Blamage abwenden. Aus dem Süden kommt Gegenwind.

Ort und Ambiente waren passend gewählt für den Bruch mit dem Trump-Credo „America First“ – eigentlich „USA First“ – und seiner Ignoranz gegenüber dem eigenen Kontinent. Den ersten offiziellen Amerika-Gipfel hatten die USA 1994 in Miami ausgerichtet, und für den zweiten auf US-Boden seither hat die Biden-Regierung nun Los Angeles ausersehen – die kalifornische Metropole mit dem größten Anteil an Latinos im Land und Spurenelementen an hispanischer Geschichte.

Am politischen Konfliktstoff hat sich in knapp drei Jahrzehnten allerdings wenig geändert. In Miami hatte sich Bill Clinton mit dem Bann Kubas und Fidel Castros, des als antiimperialistische Galionsfigur verehrten Diktators, herumgeschlagen. In Los Angeles sieht sich Biden jetzt einer noch stärkeren Front von Sympathisanten der Despoten gegenüber – zumeist nur aus Prinzip.