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Umwelt

Arabel Karajan: "Ich bin ein einfacher Mensch"

Arabel Karajan
Arabel Karajan in ihrer Wiener Wohnung(c) Carolina M. Frank (Carolina M. Frank)
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Arabel Karajan ist Percussionistin – und sorgt sich um den Zustand der Welt. Ein Projekt mit Wasserflaschen ist ihre Art, einen Beitrag zu leisten.

Das Foto, findet Arabel Karajan, mache man wohl besser nicht am Klavier. „Ich bin nicht technisch ausgebildet.“ Zwar habe sie ein bisschen gespielt, „aber mir hat es an Disziplin gemangelt“. Lieber ist ihr das Bäumchen, das sich in der Kuppel ihrer Dachwohnung in der Nähe des Schwarzenbergplatzes dem Licht entgegenreckt. Den Samen, erzählt sie, habe sie aus Thailand mitgebracht und in die Erde gesteckt.

Angesichts der prominenen Lage ihrer Wohnung und des prominenten Klangs ihres Namens wohnt Arabel Karajan unprätentiös. Sie bietet das Du-Wort an, dazu Pistazien, getrocknete Marillen, Kräutertee – und Leitungswasser. Selbiges liegt ihr am Herzen – oder vielmehr das Plastik, das man einsparen könnte, würde man auf gekauftes Wasser öfter verzichten. Verzicht, sagt sie: „Das ist Luxus für mich.“