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Neuvorstellung

Subaru Forester: Der Nobelförster vom Subaruwald

Der Subaru Forester, in 5. Generation jetzt leicht überarbeitet: Nicht unbedingt ein Herzeige-Spaßmobil, doch ein solides Gelände-SUV und treuer Herkules, der sogar im Wiener Bobobezirk kaum auffällt.

Klar, das ist einer dieser Wagen, die in der Hochglanzwerbung auf rumpligen Naturpisten majestätisch durch dichten Wald donnern, sich durch braune Matschflächen in alaska- oder kanadaartigen Gebirgswelten mahlen und auf steinigem Gelände am Rand eines idyllischen Bergsees stehen, wo man vermeint, im Hintergrund Lachse fröhlich springen und zwischen den Nadelbäumen Bären mit honigverschmierten Tatzen und Bienenwolken um den Schädel hervorwinken zu sehen.

Nun, dieser Cross-over-SUV mit betonter Geländewagenästhetik des japanischen Herstellers Subaru (*1953) heißt ja auch Forester, also Förster. In Österreich sieht man ihn in der Praxis gern auf Normalo-Asphalt in städtischen Speckgürteln, in Bregenzer, Salzburger und Wiener Nobelbezirken und auf den heute schon sehr seltenen Kieswegen zwischen Landstraße und Heurigem. Also dort, wo man 22 Zentimeter Bodenfreiheit und den Subaru-typischen Permanent-4-WD ja fast immer braucht. Doch über den spotte nicht: Wenn du in einem wunderschönen Peugeot 5008, der auf Allrad grundsätzlich verzichtet und dessen Automatik dafür via elektronischer Schlupfregelung diverse spezielle Fahrmodi für Sand, Schnee etc. bereitstellt, auf einer mäßig steilen Vorarlberger Bergstraße auf etwas dickerem Neuschnee schmählich hängenbleibst, während sogar Kleinwagen locker vorbeirumpeln, weißt du Allrad wieder sehr zu schätzen.