Lisa Hinterreithner hinterfragt das Verhältnis zwischen Pflanze und Mensch. Mit frischem Grün geht sie dabei bewusst sparsam um.
Dafür, dass sich Lisa Hinterreithner dieser Tage mit Pflanzen befasst, ist am Ort des Geschehens recht wenig frisches Grün zu sehen: Kurz vor der Premiere liegt einiges Moos herum, sonst gibt es abgefallene Blätter und Baumschwämme, Gräser und Stroh, an den Wänden stehen abgestorbene Äste.
„Ich kann mich an ein paar erste Besuche bei den Proben erinnern, als Leute gefragt haben: ,Ja und wo sind die Pflanzen?‘“, sagt die Performancekünstlerin. „Weil das, was da herumgelegen ist, in ihrem Sinne keine Pflanzen waren.“