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Annullierungen

Wenn der Flieger nicht abhebt

Der Flug in den Urlaub kann in diesem Sommer mehr denn je zur Geduldsprobe werden.
Der Flug in den Urlaub kann in diesem Sommer mehr denn je zur Geduldsprobe werden.Getty Images/Westend61
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Mehrere Airlines kündigten an, just in der sommerlichen Hauptreisezeit ihr Angebot zusammenzustreichen. Das bringt Stress – und lenkt den Blick auf die Fluggastrechte.

Wien. So wirklich klappen will es noch nicht mit dem entspannten Reisen: Nach über zwei Jahren Pandemie ist es jetzt vor allem der Personalmangel bei Airlines und Flughäfen, der zu Verzögerungen und Flugausfällen führt. Massiv betroffen sind britische Flughäfen, aber auch Flugverbindungen über Deutschland. Wie berichtet, kündigten Lufthansa und Eurowings an, ihre Flugpläne zusammenzustreichen. Und am Freitag musste dann auch Easyjet Flüge absagen: Etwa 3000 Passagiere waren von einem Verdi-Warnstreik betroffen.

22 Flüge von und zum deutschen Hauptstadtflughafen fielen aus, wie der britische Billigflieger mitteilte. Aber nicht nur das: Easyjet streicht von Anfang Juni bis Ende August täglich rund zwölf Flüge von und nach Berlin – damit fallen im Sommer etwa 1000 Verbindungen weg. Die Airline begründete dies auch mit ungewöhnlich hohen Krankenständen. Zudem will die Airline ab Oktober die in Berlin stationierte Flotte von 18 auf elf Maschinen verkleinern. Das wäre bereits die zweite Reduktion des Angebots in kurzer Zeit: Easyjet hat bereits 2020 die Flotte von 34 auf 18 Flieger fast halbiert.