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Interview

Jeff Goldblum: "Ich mag die Außenseiter"

Das Schrille und Schrullige ist die Spezialität von Schauspieler Jeff Goldblum – zumindest auf der Kinoleinwand.
Das Schrille und Schrullige ist die Spezialität von Schauspieler Jeff Goldblum – zumindest auf der Kinoleinwand.(c) IMAGO/Future Image (IMAGO/Christopher Adolph)
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Im neuesten Teil des Dinodramas „Jurassic World“ ist Jeff Goldblum erneut als Forscher Dr. Malcolm zu sehen. Mit der „Presse am Sonntag“ hat er über seinen Hang zum Unkonventionellen, Souvenirs vom Set und den Wunsch, selbst Wissenschaftler zu sein, gesprochen.

Er spielte Hippies, Sexualverbrecher, Außerirdische und einmal sogar Jesus: Das Schrille und Schrullige ist Jeff Goldblums Spezialität, zumindest auf der Kinoleinwand.

Die Pandemie nutzte er als Welterklärer: In der Dokuserie „The World According to Jeff Goldblum“ ging der 69-Jährige mit gewohnter Lässigkeit und etwas Augenzwinkern Alltagsthemen auf den Grund. Jetzt hat Goldblum es wieder mit alten Bekannten zu tun: Er gibt im neuen Dinodrama „Jurassic World: Ein Neues Zeitalter“ erneut den coolen Forscher. „Die Presse am Sonntag“ sprach vor der Filmpremiere in Köln mit Goldblum.

Ihre beiden Söhne müssten doch genau im richtigen Alter zu sein, um auf Dinosaurier abzufahren, oder?

Jeff Goldblum: Oh, ja. Sie stehen total auf Dinosaurier, auch wenn sie noch gar nicht wissen, dass ich in diesen Filmen mitspiele. Sie waren überhaupt noch nie im Kino. Aber sie werden demnächst ihre Kinopremiere erleben und „Jurassic World“ mit meiner Frau und mir zusammen sehen. Aber sie haben „Jurassic Park“ und „Jurassic Last World“ schon im Fernsehen gesehen und haben sich dabei gegruselt. Jetzt sind sie fast sieben und fünf, verteilen ihr Spielzeug im ganzen Haus und die Dinosaurierlegos sind gerade ganz weit vorn in der Beliebtheitsskala.

Welche Erinnerungsstücke werden Sie von „Jurassic World“ behalten? Es soll ja wirklich der letzte Film der Riesenechsensaga sein . . .

Nun, viele Dinge in meinem Herzen, vor allem die Freundschaften mit den Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, Steven Spielberg, Richard Attenborough, Laura Dern und Sam Neill. Sie haben mich geprägt und einen bleibenden Eindruck auf meinem Herzen hinterlassen. Ansonsten habe ich eine spezielle Uhr gekauft, die nun im Film zu sehen ist, die perfekt zu mir und Malcolm passt. Genau wie diese Sonnenbrille hier, die war so cool für Malcolm, dass ich sie jetzt auch privat trage. Ich habe also ideelle und materielle Souvenirs.