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Nachspiel

Party-Gastgeber haftete nicht für Pool

Infolge einer Feier erkrankte ein Mann, weil der Whirlpool mit Legionellen kontaminiert war. Man dürfe zum Veranstalter nicht zu streng sein, sagt der OGH.

Wien. 30 bis 40 Personen waren zur Gartenparty bei einem Ehepaar geladen. Und den Gästen wurde auch einiges an sommerlicher Unterhaltung geboten. Man durfte den Swimmingpool benutzen und sich zusätzlich an einem Biotop-Schwimmteich delektieren. Für Freunde des Sprudels aber gab es schlechte Nachrichten: Der Whirlpool war abgedeckt, denn die Gastgeber wollten nicht, dass Kinder diesen benutzen.

Doch ein Gast hätte sich in ebendiesem Whirlpool so gern vergnügt, und deswegen erlaubte man es ihm dann auch. Das war keine gute Idee: Der Gast erkrankte an einer Pneumonie, weil der Whirlpool mit Legionellen kontaminiert war. Eine teure Behandlung war die Folge. Die Gesundheitskasse, die dafür aufzukommen hatte, forderte mehr als 190.000 Euro vom Gastgeberpaar ein. Und so stellte sich die Frage: Wie sorgfältig müssen Partyveranstalter einen Whirlpool warten?