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Coronavirus

2905 Neuinfektionen, Zahl der Spitalspatienten gestiegen

Derzeit liegen 494 Menschen mit einer Sars-CoV-2-Infektion im Krankenhaus. Das sind um 24 mehr als am Sonntag.

In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter im Steigen begriffen. 2905 neue Fälle wurden von Sonntag auf Montag verzeichnet. Das liegt zwar unter dem Durchschnitt der vergangenen Tage von 3578 Fällen, allerdings deutlich über dem Montagswert der vergangenen Woche mit 2123 Fällen. Verantwortlich dürften unter anderem die ansteckenden Subvarianten BA.4/BA.5 und der Wegfall der Masken sein.

Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt 278,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Sonntag lag sie noch bei 270,2. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Wien mit 433,4. Hier wird allerdings deutlich mehr getestet als im Rest Österreichs. Weiters folgen Vorarlberg (321), Niederösterreich (318,9) und Salzburg (304,1). Danach kommen das Burgenland (221,8), Oberösterreich (205,1), Tirol (200,5), die Steiermark (166) und Kärnten (158,4).

Anstieg bei Spitalsbettenbelegung

Am Montag waren 44.415 Menschen in Österreich aktiv mit dem Virus infiziert. In Wien kamen die meisten Neuinfektionen mit 1077 Fällen hinzu. Danach folgen Niederösterreich mit 680, Oberösterreich mit 232, Steiermark mit 208, Salzburg mit 195, Tirol mit 180 und Vorarlberg mit 149. Die wenigsten Neuinfektionen verzeichneten Kärnten (105) und das Burgenland (79).

Ein Anstieg wurde auch bei der Spitalsbelegung verzeichnet. Derzeit liegen 494 Patientinnen und Patienten mit einer Sars-CoV-2-Infektion im Krankenhaus, um 24 mehr als am Vortag. 36 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg seit Sonntag um drei und ist innerhalb einer Woche um drei Patienten zurückgegangen.

185 Impfungen am Sonntag

Von Sonntag auf Montag waren zwei Todesfälle zu beklagen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 18.699 Tote in Österreich gefordert. Am Ages-Dashboard, das nach wie vor teilweise abweichende Zahlen zur aktuellen Situation aufweist, waren am Montag 19.969 Todesfälle ausgewiesen.

Österreichweit werden weiterhin nur noch wenige Impfungen durchgeführt. Am Sonntag waren es 185 Stiche, davon nur sieben Erst-, 19 Zweit- und 159 Drittstiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6,8 Millionen Menschen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten. Das sind 76,1 Prozent der Bevölkerung. 63,4 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Oberösterreich hat niedrigste Impfrate

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 70,7 Prozent. In Niederösterreich haben 66,5 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 64,4 Prozent. Nach Wien (62,1), Tirol (61,2), Kärnten (60,2), Vorarlberg (59,9) und Salzburg (59,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 58,8 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 4,3 Millionen bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 4,2 Millionen.

 

(APA)