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Familienstreit

Kein öffentlicher Auftritt für Prinz Andrew

Prinz Andrew kann es nicht lassen.
Prinz Andrew kann es nicht lassen.(c) 2021 WPA Pool
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Zu Ehren des Hosenbandordens hätte Prinz Andrew heute öffentlich auftreten wollen. Erst eine Intervention der Familie bei Queen Elizabeth II. soll das verhindert haben.

Einem Medienbericht vom Wochenende zufolge hätte Prinz Andrew heute, gemeinsam mit anderen Mitglieder der Königsfamilie, in der Öffentlichkeit auftreten sollen. Und zwar bei einer Veranstaltung auf Schloss Windsor zu Ehren des Hosenbandordens - einem der ältesten britischen Ritterorden. Nach seinem kontroversiellen Auftritt bei dem Gedenkgottesdienst für seinen verstorbenen Vater, Prinz Philip, im März, hätte sich Andrew zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Etwas kurios mutet die Prozession in der traditionellen Kleidung an, hier im Jahr 2019.
Etwas kurios mutet die Prozession in der traditionellen Kleidung an, hier im Jahr 2019.(c) Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved

Wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung hieß es von einer Sprecherin des Palasts, Andrew würde nicht an den öffentlichen Teilen derselben teilnehmen. Dieser Entscheidung sollen lange Beratungen der Familie vorangegangen sein, wie der „Telegraph“ berichtete. Dabei sollen sich unter anderem Andrews Bruder, Thronfolger Prinz Charles, und dessen Sohn, Prinz William, gegen eine Teilnahme Andrews ausgesprochen haben.

"Der Herzog von York wird zwar an der Ordensverleihung und am Mittagessen teilnehmen, jedoch nicht an der Prozession oder am Gottesdienst", hieß es in einer Mitteilung. Dem öffentlichen Teil der Veranstaltung ebenfalls fern bleiben wird die Queen, allerdings aus anderen Gründen. Sie ist schon seit einiger Zeit nicht mehr besonders gut zu Fuß.

Gerüchte um Rückkehr zur royalen Rolle

Der zweitälteste Sohn der Queen hat nach seiner Verstrickung in den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein seine öffentlichen Aufgaben als Royal niedergelegt. Im Februar einigte er sich außergerichtlich mit seiner Klägerin Virginia Roberts Giuffre, eine Einigung, die Andrew zwölf Millionen Pfund kostete.

Allerdings wird immer wieder darüber spekuliert, ob und wie eine teilweise Rückkehr aussehen könnte. Für Überraschung hatte die Entscheidung von Queen Elizabeth II. im Frühjahr gesorgt, als sie sich von Andrew zum Gedenkgottesdienst für Prinz Philip begleiten ließ. Britischen Medienberichten zufolge soll der Herzog von York seine Mutter auch schon darum gebeten haben, dass ihm einer seiner royalen Titel, jener als „Oberst der Grenadier-Garde“, erneut zuerkannt wird.

(APA/red)