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Urschitz meint

Kryptojünger und ihre CO2-Bombe

Eine Bitcoin-Farm in Moskau. Krypto-„Währungen“ wie Bitcoin verursachen den Stromverbrauch von mittelgroßen Industrieländern.APA/AFP/MAXIM ZMEYEV
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Energiesparen gilt wohl nicht für spekulative Schneeballsysteme.

Das „Minting“ der am Markt völlig gefloppten Belvedere-NFTs hat also CO2-Emissionen von annähernd 300 Tonnen verursacht. Mit einem Mittelklasseauto müsste man ungefähr zwei Millionen Kilometer fahren, um so viel Klimagas in die Luft zu blasen. Das alles für eine völlig sinn- und wertlose Aktion eines staatlichen Museums.

Aber das ist hier nicht der Punkt. Es ist nur ein Hinweis darauf, welch irre Energiemengen für spekulative Spielereien auf der Blockchain verschwendet werden. Krypto-„Währungen“ wie Bitcoin verursachen ja unterdessen den Stromverbrauch von mittelgroßen Industrieländern. Völlig unbehelligt von Umweltpolitikern, die Anti-Pendler-Kampagnen fahren, während Spekulanten und staatliche Institutionen völlig ungeniert mit der Krypto-CO2-Schleuder hantieren.