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Immobilien

Rom: Ex-Hauptquartier von Italiens Kommunisten wird zum Luxushotel

Das Gebäude war 50 Jahre lang Sitz des Partito Comunista Italiano und diente danach als Sitz des italienischen Bankenverbandes ABI.

Ein Stück italienischer Politikgeschichte - das Gebäude in der Via delle Botteghe Oscure, im Zentrum von Rom, das den Sitz der Kommunistischen Partei Italiens beherbergte - wird zum Luxushotel. Das prestigereiche Gebäude war fünf Jahrzehnte lang, bis in die 1990er Jahre, die Zentrale der einst stolzen italienischen Kommunisten. Danach diente es als Sitz des italienischen Bankenverbandes ABI.

Eigentümer des prestigeträchtigen Palazzo ist eine
Immobiliengesellschaft, die Finanziaria Tosinvest, die sich mit
einer Mietergesellschaft, einem Joint Venture, auf die Einrichtung
eines Fünf-Sterne-Luxushotels einigte. Das 8000 Quadratmeter große
Gebäude wird unter Beibehaltung der Fassade restauriert und
renoviert. Viele seiner historischen Elemente werden erhalten und
aufgewertet.

Dazu gehören die vom Künstler Giò Pomodoro entworfene
Eingangshalle mit dem in den Boden eingelassenen fünfzackigen
Goldstern sowie die Büste von Antonio Gramsci (1891-1937),
Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens (Partito Comunista
Italiano). Das Projekt umfasst den Bau eines Hotels mit 70 Zimmern,
einer Terrasse und einem Restaurant, das vom Mieter unter dem
Markennamen eines der bekanntesten multinationalen Unternehmen im
Bereich Luxushotels und Resorts betrieben werden soll. Der
eigentümliche Name der Via delle Botteghe Oscure (Straße der dunklen
Geschäfte) geht auf die Antike zurück, als sich hier schlecht
beleuchtete Läden befanden.