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Automarkt

Volkswagen-Konsortium sichert sich 87 Prozent an Europcar

Ab 90 Prozent könnte Europcar von der Börse genommen werden. Bis 29. Juni können Europcar-Aktionäre ihre Anteile an das VW-Konsortium verkaufen.

Ein Konsortium um den Autobauer Volkswagen hat sich bisher 87,4 Prozent am Autovermieter Europcar gesichert. Das Ziel von 90 Prozent der Anteile, das es den neuen Eigentümern erlauben würde, Europcar von der Börse zu nehmen, ist damit aber noch nicht erreicht. Die Europcar-Aktionäre haben von Donnerstag an bis zum 29. Juni eine letzte Möglichkeit, ihre Anteile an das Konsortium zu verkaufen, wie VW am Mittwoch mitteilte.

Volkswagen und seine Partner, der Finanzinvestor Attestor und der niederländische Mobilitätskonzern Pon Holdings, locken die Aktionäre mit einem Aufschlag von einem Cent auf den gebotenen Preis von 50 Cent je Europcar-Aktie, wenn die Schwelle am Ende erreicht wird.

Die für den Erfolg des Übernahmeangebots nötigen 67 Prozent hatte sich das Konsortium längst gesichert. Europcar soll als Plattform für Autovermietung, Mitfahrdienste und Car-Sharing zum führenden Mobilitätsanbieter aufsteigen und damit unter anderem Sixt mehr Konkurrenz machen.

(APA)