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Interview

Die „Scala“ für die ganze Familie

Dominique Meyer.
Dominique Meyer.(c) Caio Kauffmann
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Dominique Meyer – seit zwei Jahren für die Geschicke der Mailänder Scala verantwortlich – über die Chancen, Menschen von Kindesbeinen an für Oper zu begeistern.

Hat die Oper Zukunft? Die Frage habe ich kürzlich einigen lang dienenden Opernintendanten gestellt und darauf höchst unterschiedliche, durchwegs aber zuversichtliche Antworten erhalten. Am zuversichtlichsten gab sich im Gespräch Dominique Meyer, ein Jahrzehnt lang Direktor der Wiener Staatsoper und seit dem Frühjahr des Jahres 2020 Intendant der Mailänder Scala. „Da bin ich auf einen fahrenden Zug aufgesprungen“, sagt er im Rückblick. Wechselte er doch schon einige Wochen vor Ablauf seiner Wiener Zeit in Italiens wichtigstes Opernhaus, das Alexander Pereira frühzeitig in Richtung Florenz verlassen hatte. Seither hat Meyer etliche dringend nötige Justierungen und Reparaturarbeiten an internen Prozessen und verwaltungstechnischen Gebräuchen vorgenommen – nicht nur, um die Scala durch die Covid-Zeiten zu steuern, sondern auch, um Weichen für die Zukunft zu stellen.