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Nachhaltig forschen

Jeroen Dobbelaere: „Wir haben das Mikroskop umgedreht und uns angeschaut“

An den Max-Perutz-Labs Vienna wird untersucht, wie Zellen funktionieren. Das verbraucht viele Ressourcen. Zu viele, wie Jeroen Dobbelaere feststellte. Um dem entgegenzuwirken und aufzuklären, gründete der Forscher die Initiative Climate@MaxPerutzLabs.

Die Presse: Wie kamen Sie als Zell- und Molekularbiologe zum Klimaaktivismus? Gab es ein Schlüsselerlebnis?

Jeroen Dobbelaere: Irgendwann hat mir die detaillierte Forschung im Kleinen gereicht, ich sehe gern das große Ganze. Und es gab tatsächlich eine Art Schlüsselerlebnis. 2019 machte die Uni Wien eine Umfrage zu Nachhaltigkeit in Laboren. Nur zwei Leute haben geantwortet – neben mir war das der Zellbiologe Riccardo Trapannone. Ich habe mit ihm Kontakt aufgenommen und wir haben Climate@MaxPerutzLabs als Graswurzelinitiative gegründet.


Beschreiben Sie kurz die Arbeit an den Max-Perutz-Labs und wo Klimaschutzmaßnahmen ansetzen können.