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Pizzicato

Steak mit Cherry Cola

19 Millionen Dollar lässt sich ein Anonymus einen Lunch mit der 91-jährigen Investorenlegende Warren Buffett kosten.

Er gilt als „Orakel von Omaha“, und die Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway am Firmensitz in Nebraska im Herzen der USA hat Kultcharakter. Die Aktionäre, die im Mai dorthin pilgern, könnten ein Football-Stadion füllen. Viele würden für einen Börsentipp des Finanzgurus Warren Buffett, für ein Treffen mit dem Philantropen eine erkleckliche Summe hinblättern.

Aber 19 Millionen Dollar? So viel Geld lässt sich ein Anonymus jedenfalls einen Lunch mit der 91-jährigen Investorenlegende kosten, den er via eBay für einen guten Zweck – eine Wohltätigkeitsorganisation in San Francisco – ersteigert hat.

Da könnte man sich ein opulentes Sieben-Gang-Menü vorstellen, mit Austern und Champagner und allerlei Pipapo. Auf dem Speiseplan in einem New Yorker Steakhouse steht indessen ein simples Steak plus Beilagen, immerhin im Preis inkludiert – das wohl teuerste Steak in der Geschichte der Menschheit. Es sollte ein schönes Trinkgeld herausspringen. Bei der Getränkewahl könnte es ein wenig bizarr werden, denn Buffett hegt ein Faible für Cherry Cola. In der Vorliebe für die Koffeinbrause trifft er sich mit Donald Trump, mit dem er sonst wenig gemein hat. Milliardäre, ihre Cola-Sucht und in welcher Relation das zur Mehrung ihres Vermögens steht – das wäre einmal eine eigene Untersuchung wert.

Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com