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Kryptowährungen

Bitcoin ist dezentral, „Defi“ nicht immer

FILE PHOTO: Ilustration shows representations of virtual cryptocurrencies on U.S. dollar banknotes
Der starke Dollar, aber auch Fehlspekulationen im Defi-Bereich, setzen Kryptowährungen unter Druck.REUTERS
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Eine Lending-Plattform wollte ihr Protokoll verändern, um auf das Konto eines „Wals“ zugreifen zu können.

Der heftige Crash von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen ist vorerst vorbei. Die meisten Kurse erholten sich am Sonntag und Montag wieder. Bitcoin stieg wieder über 20.000 Dollar und damit über das Rekordhoch des vorletzten Zyklus (dass es am Samstag darunter gefallen war, war in der fast 14-jährigen Geschichte von Bitcoin zuvor noch nie passiert). Ethereum stieg wieder über die Marke von 1000 Dollar.

Die Bitcoin-Fans in sozialen Medien atmeten auf, riefen einander wieder zum „Hodln“ („Halten“ im Bitcoin-Jargon) und Nachkaufen („Buy the Fucking Dip!“) auf. Ob das schon eine gute Idee ist, sei dahingestellt. Zwar weisen mehrere charttechnische Indikatoren auf eine Bodenbildung hin, die Probleme, die den Crash ausgelöst haben, sind aber noch nicht vorbei. Das eine Problem sind die straffere Geldpolitik, der erstarkende Dollar und die Rezessionsängste. Davon ist wohl schon vieles eingepreist, es könnte aber noch schlimmer kommen.