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Pandemie-Effekt

Mehr „Bürohunde“ nach der Pandemie

Nach den langen Home-Office-Phasen der vergangenen Jahre wollen viele den Hund mit ins Büro nehmen.
Nach den langen Home-Office-Phasen der vergangenen Jahre wollen viele Besitzer den Hund mit ins Büro nehmen.(c) imago images/Shotshop
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Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihr Büro in die eigenen vier Wände verlegt - und sich für die Gesellschaft ein Haustier angeschafft. Jetzt sollen die Vierbeiner auch mit auf den Arbeitsplatz.

Bei manchen ein Plus, bei anderen verhasst: Der „Bürohund“. Eine Online-Umfrage des Tierfutterherstellers Mars in Belgien, Österreich und der Schweiz zeigt, dass die letzten Pandemiejahre das Verhältnis von Besitzer und Tier noch einmal ordentlich intensiviert haben. Mehr Tierliebhaber als davor wollen ihre Vierbeiner jetzt auch mit zur Arbeit bringen.

Mehr als die Hälfte der 1000 Befragten gab an, sich auch am Arbeitsplatz wohler zu fühlen, wenn der eigene Hund mit im Büro sei. Die tierische Begleitung führe zu mehr Interaktion mit Kolleginnen und Kollegen, mehr Freude und weniger Stress bei der Arbeit, aktiver gestalteten Pausen sowie einer insgesamt besseren Atmosphäre. In Österreich können derzeit etwa 34 Prozent der Angestellten den Familienhund mit ins Büro nehmen, elf Prozent der Befragten gaben an, dazu gerade mit ihrem Arbeitgeber in Gesprächen zu sein.  In der Schweiz und Belgien seien Hunde jeweils nur am Arbeitsplatz von 28 bzw. 11 Prozent der Befragten willkommen.

Mehr Tierbesitzer als je zuvor

Die viele Zeit zu Hause während der Pandemie hat der Umfrage zufolge nicht nur dazu geführt, dass Tierbesitzer sich ihrem Haustier verbundener fühlen als davor, für viele waren die Monate in Isolation auch Grund, sich überhaupt erst ein Haustier anzuschaffen. 60 Prozent der Tierbesitzer vermissen Hund oder Katze jetzt noch stärker, so sie das Tier alleine zu Hause lassen müssen. Auch der Wunsch vieler Arbeitnehmer, im Home-Office zu bleiben, lässt sich mit den neuen Mitbewohnern begründen. 26 Prozent all jener, die sich während der Pandemie einen Hund oder eine Katze zugelegt haben, wollen ihrer Tierliebe wegen mehr von Zuhause aus arbeiten.

Tiere gehören zur Familie

Haustiere werden mittlerweile als vollwertige Familienmitglieder wahrgenommen, das zeigt auch eine in Deutschland vom Tierfutterunternehmen Mera durchgeführte Studie über Katzen. Ganze 96 Prozent der Befragten bezeichneten ihren Stubentiger dabei als „vollwertiges Familienmitglied“, 66 Prozent gingen sogar so weit zu sagen, ihre Katze sei „wie ein Kind“ für sie.

Hund und Katze scheinen aber nicht nur einen positiven Effekt auf die Situation am Arbeitsplatz zu haben, sondern auf das generelle Wohlbefinden. 91 Prozent der in der Mars-Studie Befragten gaben an, ihr Haustier mache sie allgemein glücklicher.

(chrima)