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Vergleichbarkeit schafft Vertrauen

Transparenz und Messbarkeit von Nachhaltigkeit nach ESG-Kriterien steht im Fokus der Plattform Synesgy von CRIF.
Transparenz und Messbarkeit von Nachhaltigkeit nach ESG-Kriterien steht im Fokus der Plattform Synesgy von CRIF.(c) Shutterstock
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Synesgy. Eine Plattform für die einfache ESG-Evaluierung schafft mehr Transparenz im nachhaltigen Wirtschaften. Ein Gamechanger in der ESG-Diskussion.

Für die Transformation der Wirtschaft hin zur Einhaltung ökologischer und sozialer Kriterien ist es essenziell, nachhaltiges Wirtschaften transparent und messbar zu machen – und das über alle Länder der Welt hinweg.

Gemeinsam mit führenden Unternehmen und Instituten aus unterschiedlichen Ländern hat CRIF darum das Nachhaltigkeitsnetzwerk Synesgy entwickelt. Ziel ist es, einen weltweiten regelkonformen Standard in der Messbarkeit von Nachhaltigkeit nach ESG-Kriterien zu schaffen. Davon profitieren Unternehmen mit vielen Zulieferern, die die Nachhaltigkeit ihrer Lieferkette mit Inkrafttreten des europäischen Lieferkettengesetzes nachweisen müssen, wie auch der Bankensektor, der als Kreditgeber eine Schlüsselrolle einnimmt und Unternehmen bei der Kreditvergabe nach ESG-Kriterien überprüfen muss.

Dringlichkeit bereits spürbar

Dass die Zeit mittlerweile drängt, zeigen zahlreiche Demonstrationen und Aktionen der Zivilgesellschaft. Am 6. April dieses Jahres kettet sich etwa der Nasa-Klimawissenschaftler Peter Kalmus an die Eingangstür der JP Morgan Bank in Los Angeles. Er protestiert dagegen, dass die Bank weiterhin fossile Projekte finanziert.  Mehr als 1000 Wissenschaftler gingen an diesem Tag in 26 Ländern auf die Straße, um zu protestieren – die Welt ist auf dem besten Weg, in den Klimanotstand zu schlittern.

Das unterstreichen auch die Zahlen: Parallel zur Aktion von Kalmus wurde der aktuelle Bericht des Weltklimarats, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) veröffentlicht. Der zeigt deutlich auf, dass wir mit den bisherigen Maßnahmen das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf +1,5 Grad zu begrenzen, nicht erreichen werden. UNO-Generalsekretär António Guterres spricht von gebrochenen Klimaversprechen und macht Regierungen und Unternehmen dafür verantwortlich.

Druck kommt auch von Seiten der Politik. Durch Gesetze und Verordnungen wird der gesetzliche Rahmen für die Umsetzung für mehr Nachhaltigkeit geschaffen. Nachhaltiges Wirtschaften wird zur Verpflichtung und erfährt dadurch eine Beschleunigung in seiner Dringlichkeit.

Boris Recsey, CEO von CRIF Austria.
Boris Recsey, CEO von CRIF Austria.(c) DAVID VISNJIC

Der Druck steigt

„Die Grüne Transformation erfährt durch die neuen Regularien und Verordnungen eine Beschleunigung. Ich gehe davon aus, dass diese Transformation die Wirtschaft und die Finanzindustrie gleichermaßen nachhaltig verändern wird. Lange Zeit diente der Verweis auf Nachhaltigkeit dem Aufpolieren des Images und Greenwashings. Nun muss Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie verstanden werden. Das Thema nachhaltigen Wirtschaftens ist in der Öffentlichkeit angekommen. Und auch in den Führungsetagen wurde die Dringlichkeit des Veränderungsbedarfs erkannt“, so Boris Recsey, CEO von CRIF Austria.

Regulatorische Maßnahmen

Um eine Reduktion der CO2-Emissionen zu erreichen, die der Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens gerecht wird, müssen in unterschiedlichen Bereichen strenge regulatorische Vorgaben erfüllt werden. Konsequenterweise spielen deshalb regulatorische Maßnahmen auch bei dem im Dezember 2019 verkündeten „Europäischen Grünen Deal“ eine entscheidende Rolle. Der Grüne Deal hat zum Ziel, Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Wie im Aktionsplan für die Finanzierung nachhaltigen Wachstums der Europäischen Kommission verankert ist, soll der Finanzsektor bei diesem Vorhaben eine zentrale Rolle einnehmen und mittels ESG-konformen Finanzprodukten, Finanzierungen sowie Kreditvergaben einen wichtigen Beitrag zum ökologischen und sozialen Wirtschaften leisten. Und das kommende Lieferkettengesetz der Europäischen Kommission wird in Zukunft dafür sorgen, dass Unternehmen ihre Lieferkette hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit dokumentieren und auf ESG-Kriterien überprüfen müssen.

Synesgy für Transparenz

Hier kommt die ESG-Plattform von CRIF ins Spiel. Sie ermöglicht es Unternehmen, sich auf einfache Art und Weise regelkonform nach ESG-Kriterien bewerten und zertifizieren zu lassen und diese Information Dritten zugänglich zu machen. Die Plattform ist bereits in mehr als 20 Ländern in der Landessprache und weltweit in englischer Version im Einsatz. Mehr als 150.000 Unternehmen nutzen sie schon heute.

Auch vor dem Hintergrund des europäischen Lieferkettengesetzes bietet das Tool für Firmen, welche die ESG-Prozesse ihrer Lieferketten managen müssen, große Erleichterungen. Sämtliche Lieferanten können im Zertifizierungsprozess integriert werden. Dank des vollständig digitalisierten Prozesses hält sich der administrative Aufwand in Grenzen. Vom Einladungsmanagement bis zur Übersicht des Evaluierungsstatus kann das Unternehmen jeden Schritt online selbstständig vornehmen. Zudem wird dem Unternehmen über ein Dashboard die ESG-Performance seiner gesamten Lieferkette übersichtlich dargestellt. „Nachhaltiges Wirtschaften bedingt zwei Faktoren: Zum einen das kollektive Handeln – Politik, Wirtschaft, Finanzsektor und jeder Einzelne von uns müssen sich gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Zum anderen müssen wir nachhaltiges Wirtschaften transparent und messbar machen – und das über alle Länder der Welt hinweg. Der Einsatz von Technologie und digitalen Lösungen wird hier zum kritischen Erfolgsfaktor“, erklärt Boris Recsey, Geschäftsführer von CRIF Österreich.

Verbindungen stärken

„Durch die ESG-Evaluierung online über unsere ESG-Plattform erhalten Unternehmen ihre ESG-Zertifizierung, welche für die verpflichtete Anfrage abrufbar ist. Das erfolgt weitgehend in automatisierten Prozessen und reduziert den administrativen Aufwand seitens Unternehmen auf eine einmalige, für alle Anfragen gültige Zertifizierung. Darüber hinaus ist durch eine jährliche Überprüfung und Ausstellung des ESG-Zertifikates die Aktualität der Information gewährleistet. CRIF verbindet als neutrale Plattform die vielen anfragenden Institutionen und Unternehmen mit ESG-zertifizierten Unternehmen“, so Recsey weiter.

Das ESG-Zertifikat

CRIF beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit dem Thema ESG und ist Teil verschiedener EU-Projekte und Initiativen. So leitet CRIF ein Projekt zur ESG-Datenerhebung und -Analyse der Europäischen Kommission und gewann mit seiner „Climate Risk Analytics Suite“ den G20 TechSprint 2021.

Inhaltlich verantwortlich für die Plattform, die auf den wichtigsten geltenden Standards und Vorschriften, wie der unabhängigen Global Reporting Initiative (GRI) und der EU-Taxonomie aufbaut, ist die konzerneigene Ratingagentur von CRIF, die auch die Messbarkeit verantwortet und das ESG-Zertifikat ausgibt.

„Wir verstehen uns als Enabler, der die Zukunft mitgestaltet. Zudem sind wir durch unsere konzerneigene CRIF-Ratingagentur legitimiert, regelkonform Unternehmen nach ESG zu zertifizieren. Diese Kombination hat letztlich zur Entwicklung unserer ESG-Plattform geführt“, so Boris Recsey abschließend.

Über CRIF

CRIF ist ein weltweiter Lösungs-anbieter mit mehr als 70 Niederlassungen in über 35 Ländern auf vier Kontinenten. Als Teil der CRIF-Gruppe ist CRIF Ratings eine von der ESMA zugelassene Ratingagentur. Der Fokus der Leistungen von CRIF liegt auf datenbasierten Lösungen für Identitäts- und Risikomanagement, Betrugsvermeidung und Digitalisierung. Das Unternehmen zählt rund 10.500 Finanzinstitute, über 1000 Versicherungen und 82.000 Unternehmen zu seinen Kunden. CRIF vereint das Beste aus zwei Welten: innovative Technologie mit bester Information & Analytics. Die Lösungen von CRIF schaffen einen Mehrwert und Vorsprung in der Digitalisierung der Customer Journey.

Weitere Informationen:

www.crif.at

www.crif.at/esg/