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Coronavirus

17.000 Neuinfektionen in einer Woche? Experten rechnen mit markantem Anstieg bei Spitalszahlen

Die Infektionszahlen werden in den kommenden Tagen weiter in die Höhe schnellen. Die Sieben-Tages-Inzidenz dürfte wieder auf über 1000 steigen.

Das Covid-Prognosekonsortium geht davon aus, dass sich die steigenden Infektionszahlen schon bald in den Spitälern bemerkbar machen werden. In den kommenden zwei Wochen muss demnach mit einer Verdreifachung der Covid-Patientinnen und -Patienten im Normalpflegebereich gerechnet werden. Auf den Intensivstationen (ICU) rechnen die Experten in ihrer aktuellen Einschätzung bis Anfang Juli mit doppelt so vielen stationär aufgenommenen Covid-Kranken wie derzeit.

Was die Infektionszahlen betrifft, werden diese in den kommenden Tagen weiter in die Höhe schnellen. Aufgrund der zunehmenden Dominanz der Omikron-Subvarianten BA.4/BA.5, die infektiöser sind als BA.2, sei "eine beschleunigte Dynamik" zu erwarten, hält das Konsortium fest. Konkret bedeutet das, dass bis kommenden Mittwoch (29. Juni) bereits bis zu 17.000 tägliche Neuinfektionen einzukalkulieren sind.

Inzidenz könnte auf über 1000 steigen

Die Sieben-Tages-Inzidenz dürfte wieder auf über 1000 neue Fälle je 100.000 Einwohner steigen. Als Bandbreite wird von den Experten ein Wert zwischen 820 und 1.350. Zum Vergleich: Zuletzt betrug bei 7281 behördlich bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 die Sieben-Tages-Inzidenz 478,1 (Zahlen vom Dienstag, 21. Juni).

In Wien und Salzburg waren in der Vorwoche dem Prognosekonsortium zufolge die Sub-Varianten BA.4/BA.5 schon für mehr als 70 Prozent aller Infektionen verantwortlich. "Hierzu ist anzumerken, dass insbesondere seit der Dominanz der Omikron-Variante ein zunehmender Anteil an Zufallsbefunden im Spitalsbelag auftritt, deren primäre Hospitalisierungsursache nicht Covid-19 ist", betonen die Experten.

(APA)