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Automobilindustrie

Diess sieht Porsche-Börsengang Ende 2022 "nicht in Gefahr"

IMAGO/ZUMA Wire
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Ungeachtet der wirtschaftlichen Unsicherheit angesichts des Ukraine-Kriegs sei man im Plan, Porsche im vierten Quartal 2022 an die Börse zu bringen, sagte Volkswagen-Chef Diess. Analysten rechnen mit einer Bewertung von 80 Milliarden Euro.

Volkswagen-Chef Herbert Diess sieht den Zeitplan für den angekündigten Börsengang der Sportwagen-Tochter Porsche AG ungeachtet der wirtschaftlichen Unsicherheit angesichts des Ukraine-Kriegs nicht in Gefahr. Man sei im Plan, Porsche im vierten Quartal 2022 an die Börse zu bringen, sagte der Konzernchef am Mittwoch beim Wirtschaftsforum in Katar.

Ende September wird dazu eine Grundsatzentscheidung erwartet. Das "Manager-Magazin" berichtete, die Weichen dafür könnten bereits im August gestellt werden. Analysten halten eine Bewertung der Porsche AG mit 80 Milliarden Euro und mehr für möglich.

Laut der im Februar zwischen Volkswagen und den Familieneignern Porsche und Piech geschlossenen Vereinbarung soll das Grundkapital der Porsche AG je zur Hälfte in Vorzugs- und Stammaktien aufgeteilt werden. Bis zu 25 Prozent der stimmrechtslosen Vorzüge sollen am Kapitalmarkt platziert werden, 12,5 Prozent des Gesamtkapitals. Die Porsche Automobil Holding SE (PSE), über die die Familien Porsche und Piech die Mehrheit an Volkswagen halten, soll 25 Prozent zuzüglich einer Aktie der Stammaktien zeichnen und erhält damit eine Sperrminorität.

Diess zeigte sich in Doha zudem zuversichtlich, dass Volkswagen seine Ziele auf dem wichtigen Markt in China trotz der Coronalockdowns erreichen werde.

(APA)