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Leitartikel

Wallner und Co.: Der Rückzug der Unangreifbaren

Landeshauptmann Markus WallnerAPA/ERWIN SCHERIAU
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Politik ist ein hartes, oft auch undankbares Geschäft. Auf Bundesebene wusste man das bisher besser als auf Landesebene. Anmerkungen zum Fall Wallner.

Politik ist ein hartes, auszehrendes, mitunter brutales Geschäft. Je nach politischer Ebene. Je höher man steigt, desto tiefer der mögliche Fall. Aber auch der Bürgermeister einer kleineren Gemeinde weiß aus Erfahrung: Im Endeffekt ist immer er für alles verantwortlich. Aufgewogen wird der Stress, der Neid, die Unzufriedenheit, die Aggression mit der Zustimmung der Bürger, nicht zuletzt bei Wahlen, mit der Möglichkeit, zu gestalten, manchen reicht auch verwalten, und mit der Befriedigung der eigenen Eitelkeit.

Ein Bundeskanzler, ein Bundesparteichef hat es mit hunderttausenden Teamchefs zu tun, um eine Analogie zum Fußball herzustellen. Diese wissen alles besser: Wie man die Inflation richtig bekämpft. Wie man den Klimawandel stoppt. Wie man die Zuwanderung bewältigt. Und zuletzt vor allem: Was gegen Corona zu tun wäre. Hunderttausende Hobby-Virologen als Hobby-Bundeskanzler.