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Theater

Wiener Lustspielhaus: Tartuffe - und dann ist (wohl) Schluss

Seit 2004 bespielt das Wiener Lustspielhaus den Platz am Hof in der Wiener Innenstadt.(c) Starpix / picturedesk.com (Starpix)
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Heuer fördert die Stadt das Wiener Lustspielhaus von Adi Hirschal ein letztes Mal. Ohne Fördergelder dürfte das Theater nach diesem Sommer Geschichte sein.

Es mag durchaus ungewöhnlich klingen, aber: Das (voraussichtliche) Ende des Wiener Lustspielhauses beginnt mit einer Anhebung der Fördergelder durch die Stadt.

Denn am Mittwoch hat der Wiener Gemeinderat die Erhöhung der Förderungen für das Lustspielhaus unter der Intendanz von Adi Hirschal beschlossen: Zu den (bereits vor Längerem) beschlossenen 110.000 Euro bekommt das Theater nun weitere 90.000 Euro.

Der Hintergrund: Mit dem zusätzlichen Geld soll das Sommertheater nach der heurigen Spielsaison (Juli und August) all seine Rückstände decken können. „Diese Erhöhung der Förderung ist zur Entschuldung des Vereins erforderlich“, heißt es aus dem Büro von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler(SPÖ). Anders gesagt: Die Stadt begleicht die Schulden des Theaters.

Kein Geld ab 2023

Ab 2023 wird es, wie schon seit einigen Wochen bekannt ist, keine weiteren Fördergelder aus dem Stadtbudget für Hirschals Theater geben. Und ohne die Gelder der Stadt, die Hirschal seit 2004 bezogen hat und die in den vergangenen Jahren nach und nach gekürzt worden sind, dürfte der Theaterbetrieb wohl nicht aufrechtzuerhalten sein.