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Nachbarschaft

Kultur im Hernalser Eck-Café

Joana Karácsonyi und Matthias Schinnerl zählen zu den „Köpfen“ des Kulturcafé Max.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Der Verein Shizzle belebt das Kulturcafé Max mit (Dunkel-)Konzerten und Lesungen wieder. Kommende Woche lädt man zum Mariengassen-Sommerfest.

In die eine Richtung geht es durch den Kaffeehausbereich Richtung schwarz ausgemalte Bühne. In die andere Richtung durch den „Verweilbereich“ zur Bibliothek. Hier kann man Schach, Tarock oder Backgammon spielen. Der Karambol-Tisch stammt noch aus der k. u. k Zeit; auch das ausgehängte Reglement, in dem etwa darum gebeten wird, „zwecks Schonung des Tuches das Spielen mit brennender Zigarette im Munde“ zu unterlassen, ist nicht ganz tagesaktuell. Dann gibt es noch einen kleinen „Schwarzmarkt“ mit Bildern, Büchern etwa von Mieze Medusa oder Platten von Alpine Dweller

Letzteres ist jenes Contemporary-Folklore-Trio, dem auch Matthias Schinnerl und Joana Karácsonyi angehören. Neben der Band verbindet sie aber auch ein anderes Projekt: das Kulturcafé Max. Selbiges, in der Mariengasse unweit der Hernalser Hauptstraße gelegen, ist ein Eck-Kaffeehaus mit durchaus langer Geschichte. „Wir haben“, sagt Schinnerl, „ein bisschen im Archiv gestöbert“, demnach sei das Lokal schon 1914 als Kaffeehaus gestartet, „also auch in einer etwas schwierigen Zeit“.