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Analyse

Österreichs EM-Kader: 23 Auserwählte und zwei Notfallkandidatinnen

Sarah Zadrazil und Maria Plattner
Sarah Zadrazil und Maria PlattnerGEPA pictures
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Der EM-Kader von Teamchefin Irene Fuhrmann ist breiter als jener von 2017. Auch in England werden die Legionärinnen die Startelf tragen. Offen ist vor allem eine Flügelposition und die Fitness von Viktoria Schnaderbeck.

Wien. Teamchefin Irene Fuhrmann hat sich nach dem 1:0-Sieg in Belgien festgelegt und ihre 23 Auserwählten für die EM-Endrunde in England ab 6. Juli nominiert. Die schwierigsten Entscheidungen ihrer Amtszeit seien es gewesen, die Gespräche mit den fünf Zuschauerinnen emotional, berichtete die 41-Jährige und dass sie sich für „eine gute Mischung aus arrivierten Spielerinnen und aufstrebenden Talenten“ entschieden habe.

Im Vergleich zur EM 2017 sind acht Neue dabei, die Teamchefin attestiert dem Kader mehr Breite und Tiefe: Vor fünf Jahren setzten sich die fünf Startaufstellungen aus zwölf Spielerinnen zusammen. Unterstrichen wird die Qualität durch die Legionärinnen bei Topklubs: Mit Torhüterin Manuela Zinsberger und Laura Wienroither (beide Arsenal) sowie Carina Wenninger und Sarah Zadrazil (beide Bayern) kamen vier EM-Spielerinnen in der K.-o.-Phase der Champions League zum Einsatz (2016/17 waren es ab dem Viertelfinale Wenninger und Schnaderbeck).

Die Startelf der EM-Generalprobe gab zudem Aufschluss über Positionen: Katharina Naschenweng dürfte (sofern fit) auf dem Flügel die Nase vorne gegenüber Julia Hickelsberger-Füller (eine von fünf, die heimische Bundesliga spielten – 2017 waren es acht) haben, als Zehner agiert die routinierte Laura Feiersinger, mit der formstarken Maria Plattner als Option von der Bank.