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Märkte

Holz, Metalle, Weizen: Rohstoffpreise geben kräftig nach

Die Rohstoffmärkte wechseln von manisch auf depressiv. Der Holzpreis sank um mehr als 50 Prozent, Weizen ist auf dem tiefsten Stand seit sechs Monaten.

Wien. Während in Europa noch alles unter dem Einfluss hoher Energiepreise steht und russische Mätzchen rund um die Gaspipeline Nord Stream dazu führen, dass die Preise massiv steigen, geht es andernorts bereits wieder in die andere Richtung. In den USA sinken die Rohstoffpreise teilweise eklatant.

Aber zurück zum Gas: Der Gaspreis lag auf den europäischen Spotmärkten am Montag bei über 135 Euro pro Megawattstunde. Kommende Woche dürfte die Gaspipeline Nord Stream für einige Tage völlig verschlossen sein. Hinter den angeblichen Wartungsarbeiten steckt laut informierten Kreisen ein klares Kalkül. Russland möchte die Preise so lang hoch halten, solang die Europäer das Gas bunkern. Sobald die Speicher halbwegs voll sind, so heißt es, werden die Preise wohl auch merklich nachgeben.