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Coronavirus

Nationales Impfgremium empfiehlt vierten Stich für Über-65-Jährige

imago images/photothek
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Es gibt damit auch weiterhin noch keine generelle Empfehlung für eine vierte Corona-Schutzimpfung. Auf Wunsch ist aber für alle eine Auffrischung vier Monate nach dem Drittstich möglich.

Das nationale Impfgremium (NIG) gibt auch weiterhin keine generelle Empfehlung für eine vierte Corona-Schutzimpfung ab. Allerdings wird das Alterslimit für eine solche nun von 80 auf 65 Jahre gesenkt, berichtete das "Ö1"-Mittagsjournal.

Für Risikopersonen und Vulnerable wird ein Viertstich empfohlen. Auf persönlichen Wunsch ist die Auffrischungsimpfung derzeit für alle Personen vier Monate nach der Drittimpfung möglich, geraten wird zu einem Abstand von sechs Monaten.

Vierte Impfung auch nach Infektion

Impf-Experte Herwig Kollaritsch empfiehlt eine Auffrischungsimpfung auch vier bis sechs Monate nach einer Infektion, sagte er gegenüber "Ö1". Wer sich ohne Symptome mit Corona infiziert hat, soll sich vier bis sechs Monate nach dem Drittstich eine weitere Impfung geben lassen.

Die aktuelle Anwendungsempfehlung des NIG liegt derzeit zur Begutachtung im Gesundheitsministerium, berichtete "Ö1". Aus dem Ressort hieß es wiederum, dass die Beratungen im NIG noch laufen würden. "Uns liegt noch keine finale Version vor. Wir erwarten diese in den kommenden Tagen", sagte Pressesprecher Thomas Neubauer. Wenn die Aktualisierung vorliegt, werde diese "aktiv kommuniziert".

Wien hat indessen bereits den Zugang zur vierten Impfung erleichtert. Hier können sich alle ab zwölf Jahren, deren Drittimpfung bereits sechs Monate her ist, die Auffrischungsimpfung holen. "Diese Leute bitten wir, so schnell wie möglich auffrischen zu gehen. Wer das schon nach vier Monaten machen will, dem werden wir das in allen städtischen Impfzentren ermöglichen und niemandem verwehren", sagte Mario Dujakovic, Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

(APA)