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Wimbledon

Ein Tennismatch als Botschaft

Lesia Tsurenko, das Sprachrohr der Ukraine in der Tenniswelt.APA/AFP/ADRIAN DENNIS
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Ein rein ukrainisches Duell in der zweiten Runde erzählt von der enormen Bedeutung sportlicher Erfolge in Kriegszeiten.

London/Wien. Sieg oder Niederlage bei einem Tennismatch treten doch in den Hintergrund, wenn das eigene Land, die eigene Familie ums Überleben kämpft. Möchte man zumindest meinen. In Wahrheit ist das Gewinnen für Lesia Tsurenko und Anhelina Kalinina noch viel wichtiger geworden. Das wird schnell klar, wenn die beiden ukrainischen Tennisprofis in Wimbledon sprechen.

Tsurenko, die 33-jährige Veteranin, die ihr 26. Grand-Slam-Turnier spielt, sagt, dass jeder Sieg eine weitere Chance bietet, auf den Platz zu gehen und auf das Unrecht aufmerksam zu machen, gerade hier in Wimbledon. „So viele Auftritte zu haben, ist für mich ein Weg zu zeigen, dass wir als Nation stark sind, und die Welt daran zu erinnern, dass wir da sind, dass wir noch immer Krieg haben und in irgendeiner Weise auch, dass wir Hilfe brauchen. Wir brauchen nach wie vor Hilfe, um diesen Krieg zu gewinnen.“