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Analyse

Der Ukraine-Krieg öffnet eine Kluft in Europa

Russischer Angriff auf ein Einkaufszentrum in Kremenchuk in der Westukraine.
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Experten aus Finnland, Polen, Tschechien, Italien und Bulgarien über Solidarität versus Kriegsmüdigkeit in ihren Ländern, und wie das Regierungen und EU-Kurs bedroht.

Der Ukraine-Krieg droht Europa zu spalten. Je länger der Konflikt mit seinen schmerzhaften ökonomischen Folgen andauert, desto mehr geraten EU-Regierungen in Bedrängnis. Dies bedrohe die gemeinsame europäische Linie: „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit“, warnt Piotr Buras, Leiter des Warschau-Büros vom Thinktank European Council on Foreign Relations (ECFR).


Wie anhaltend ist  nun westliche Solidarität? Dies diskutierte der polnische Experte mit Kollegen aus Finnland, Tschechien, Italien und Bulgarien. Organisiert wurde das Online-Seminar vom Forum Journalisten und Medien Wien (Fjum), Presseclub Concordia und Institut für die Wissenschaft vom Menschen (IWM). Ein Fazit: Nicht nur wachsen in Europa Kriegsmüdigkeit, Polarisierung und der Wunsch nach Kriegsende – egal auf welche Weise, wie eine ECFR-Umfrage zeigt („Die Presse“ berichtete). Auch die Kluft zwischen Regierungspositionen wird größer.