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Schule

Das Land sucht neue Lehrer: Quereinsteiger sollen in die Schulen

Symbolbild: Derzeit werden in manchen Regionen und Fächern dringend Pädagogen gesucht.
Symbolbild: Derzeit werden in manchen Regionen und Fächern dringend Pädagogen gesuchtClemens Fabry
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Der Lehrermangel droht im Herbst für Probleme zu sorgen. Quereinsteiger sollen Abhilfe schaffen. Für sie wird es eine neue Ausbildung und mehr Geld geben.

Die Zeiten, in denen davon abgeraten wurde, den Lehrerberuf zu ergreifen, sind schon lang vorbei. Schon seit Jahren wird mittlerweile über einen Mangel an Pädagogen geklagt. So laut wie in den vergangenen Tagen und Wochen ist die Klage aber selten zuvor gewesen.

Als „völlig prekär“ bezeichnet Paul Kimberger, der oberste Pflichtschullehrer-Vertreter, die Situation im Gespräch mit der „Presse“. Bislang wurde von den Behörden immer versucht zu beruhigen, es werde zu Beginn des nächsten Schuljahres mit Sicherheit in jeder Klasse eine Lehrperson stehen. Doch auch das sei, wie der Gewerkschafter sagt, nicht sicher. „Ich schließe nichts mehr aus.“

Im Bildungsministerium sieht man die Situation nicht ganz so dramatisch. Des Problems ist man sich aber sehr wohl bewusst. Gemildert soll es unter anderem durch die Anwerbung neuer Lehrer werden – und zwar auch solcher ohne Lehramtsstudium. Dafür soll nun ein eigenes Quereinsteigerstudium geschaffen werden. Die gesetzlichen Grundlagen dafür befinden sich gerade in Begutachtung. Noch vor der Sommerpause sollen sie im Parlament beschlossen werden.