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Tirol

100 Anzeigen bei Flüchtlingskontrollen an Tiroler Bahnhof

138 Flüchtlinge bzw. Migranten aus Afghanistan, Syrien und sowie dem nordafrikanischem Raum sind Mittwochfrüh am Bahnhof im Tiroler Landeck fremdenpolizeilich kontrolliert worden.

138 Flüchtlinge bzw. Migranten aus Afghanistan, Syrien und sowie dem nordafrikanischem Raum sind Mittwochfrüh am Bahnhof im Tiroler Landeck fremdenpolizeilich kontrolliert worden. Dabei wurden 109 Personen der Bezirkshauptmannschaft angezeigt, weil sie nur im Besitz einer grünen Verfahrenskarte (Gebietsbeschränkung) waren. 24 Angehaltene hatten gar keine Dokumente bei sich. Letztere wurden zur weiteren Überprüfung zur Anhaltestelle Plon bzw. der Fremdenpolizei gebracht.

Die 109 Personen mit grüner Verfahrenskarte konnten nach Vorarlberg weiterfahren, berichtete die Tiroler Polizei. Fünf Betroffene hatten eine weiße Verfahrenskarte bei sich, sie hielten sich damit rechtmäßig im Bundesgebiet auf. Die Exekutive war auf die Betroffenen aufmerksam geworden, weil ein Zugbegleiter gemeldet hatte, dass man es mit aggressiven Fahrgästen zu tun habe und der Zug nach Vorarlberg einen außerplanmäßigen Halt am Bahnhof in Zams/Landeck eingelegt habe.

Im Einsatz standen zehn Polizeistreifen aus dem Bezirk Landeck, eine Diensthundestreife sowie Beamte einer Einsatzeinheit aus Vorarlberg. Auch Bundesheersoldaten unterstützten die Polizei im Zuge des Assistenzeinsatzes bei den Kontrollen am Bahnhof sowie bei der "anschließenden fremdenpolizeilichen Abarbeitung", wie es hieß.

(apa)