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Aktie der Woche im Check

Die Aktie von H&M hat in einem Jahr um 42 Prozent verloren: Ist sie nun ein Kauf?

Ein Shop von H&M in Hayward, Kalifornien.
Ein Shop von H&M in Hayward, Kalifornien.
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Der schwedische Textilriese übertraf im Quartal die Analystenerwartungen. Die Aktie ist billig. Ist die Zeit für einen Einstieg gekommen?

Die Idee war genial und löste rasch einen globalen Siegeszug aus: „Mode und Qualität zum besten Preis“ lautet das Motto des schwedischen Textilriesen Hennes & Mauritz (H&M) seit der Gründung durch Erling Persson 1946. Mit wechselnden Kollektionen nahezu im Wochentakt und der Kooperation mit bekannten Designern lockt der Konzern mit inzwischen 5000 Geschäften in 70 Ländern Millionen Käufer an – und scheffelt Milliarden. Im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschaftete H&M einen um 6,4 Prozent auf 198,97 Milliarden Kronen (18,6 Milliarden Euro) gestiegenen Umsatz, der Nettogewinn schnellte nach dem starken Einbruch im ersten Pandemiejahr 2020 um 785 Prozent auf 11,01 Milliarden Kronen nach oben.

Jetzt ist es nicht mehr so sehr die Covid-Krise, die den Schweden zu schaffen macht: Es sind die Lockdowns in China mit den Lieferkettenproblemen sowie der Ukraine-Krieg, die das Geschäft beeinträchtigen. Dazu kommen Befürchtungen, dass die hohe Inflation die Kauflust beeinträchtigen könnte. Der Erzrivale der spanischen Inditex-Gruppe (Zara) war einer der ersten Einzelhändler, der Konsequenzen aus dem Angriff Russlands auf die Ukraine zog und sämtliche Aktivitäten in Russland, Belarus und der Ukraine – 185 Geschäfte und den Online-Handel - auf Eis legte. Deshalb droht H&M nun eine Klage aus Russland. Konkret, weil ein Kaufabschluss nicht möglich ist, obwohl im Onlineshop Artikel als verfügbar angegeben und die Preise in Rubel ausgewiesen sind. Aber es gibt eine Kritik, die schwerer wiegt.