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Projekt Ballhausplatz

Wie Rendi-Wagner Kanzlerin werden soll

Pamela Rendi-Wagner.
APA/GERT EGGENBERGER
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Die SPÖ-Strategen arbeiten seit Monaten am Projekt Ballhausplatz. Im Fokus haben sie enttäuschte ÖVP-Wähler, neue Ansätze in der Wirtschaftspolitik – und womöglich auch eine Ampelkoalition.

Ein Gespenst geht um in der SPÖ – das Gespenst des Optimismus. Sozialdemokraten allerorten wagen wieder zu träumen, seit sich die Partei in den Umfragen bei 29 bis 32 Prozent eingependelt hat, klar vor der ÖVP. Ganz traut man dem Polster zwar noch nicht, aber im Umfeld von Parteichefin Pamela Rendi-Wagner reicht die Datenlage zumindest für eine wegweisende Ansage: Man wolle nicht nur zurück in die Regierung, sondern die nächste Regierung auch anführen.

Dafür wurde in der Löwelstraße ein Strategiepapier konzipiert, das den Titel „Das Comeback“ trägt. Was genau hat die SPÖ vor?

Zielgruppe

Neben dem roten Stammpersonal haben die Parteistrategen vor allem enttäuschte ÖVP-Wähler als Zielgruppe auserkoren. Man leugnet nicht, dass der aktuelle Aufwind zunächst einmal mit den Korruptionsvorwürfen gegen die ÖVP zu tun hat. Die Daten zeigen: Viele, die 2019 Sebastian Kurz gewählt haben, tendieren nun zur SPÖ.