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Die Luftfahrt erholt sich – und mit ihr werden drei wenig bekannte Aktien interessant

Eine Branche hat wieder Perspektive.
Eine Branche hat wieder Perspektive.
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Einiges deutet darauf hin, dass es in der Luftfahrt bergauf geht. JP Morgan rät nun zu drei Branchentiteln, die hierzulande kaum jemand auf dem Radar hat.

Angesichts der omnipräsenten Stimmungstiefs an der Börse, die heuer bisher ja ein besonders bedauerliches Bild abgegeben hat, sind optimistische Äußerungen sowohl eine Seltenheit wie auch eine Wohltat zugleich. Womit sie freilich auch die Gefahr in sich bergen, dass sie überbewertet werden, da es vorerst nur wenige solcher Strohhalme gibt, an die man sich nur allzu gerne klammert.

Wie auch immer: Bemerkenswert ist, dass nun just die Luftfahrtbranche für einen Stimmungsaufheller sorgt. Begonnen hat es damit, dass der Generaldirektor des Weltluftfahrtverbands IATA, Willie Walsh, vor zwei Wochen bei der Generalversammlung in Doha erklärte, für 2023 sollten branchenweit wieder schwarze Zahlen am Horizont sein.

Die Coronapandemie hatte zwei herbe Verlustjahre gebracht, was unter anderem einen Personalmangel mit unangenehmen Begleiterscheinungen nach sich zog. Nun dürfte – wie Walsh meint – den Fluggesellschaften in Nordamerika bereits heuer ein Milliardengewinn gelingen, während die Branche in Europa und anderen Teilen der Welt noch rote Zahlen schreibe. Zwar mache der Anstieg der Kerosinpreise den Unternehmen zu schaffen. Allerdings können sie bei ihren Kunden auch höhere Ticketpreise durchsetzen. Die heurigen Verluste weltweit dürften jedenfalls bereits geringer ausfallen als im Oktober prognostiziert.

Zu dieser Prognose gesellten sich diese Woche die avisierten Lockerungen der harten Corona-Bestimmungen in China. Und ganz obendrein reagierte nun die US-Bank JP Morgan in einem Kommentar auf die jüngste Prognoseanhebung durch die IATA.