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Gartenkralle

Wie man weiß, was um einen herum kreucht und fleucht

Entspannen am Meer in Kroatien.
Entspannen am Meer in Kroatien.(c) Ute Woltron
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Wer sich nicht auskennt, kann lernen, auch in fremden Gefilden. Dann muss man sich weder vor beißenden Fischen noch vor großen Insekten fürchten, bevor man wild um sich schlägt.

Auch Kroatien gleicht dieser Tage einer Sauna, in der sich keine Ausgangstür finden lässt. Selbst in Meereswellen gibt es keine Kühlung, es sei denn, man wendet der Küste den Rücken zu und schwimmt hinaus ins Glasgrüne. Dort hält man den Atem an und taucht ab in die Tiefe. Jäh umschmeicheln erfrischende Wasserschichten den Leib auf das Angenehmste, und ab drei, vier Metern wird es richtig kalt. Herrlich ist es dort unten, still und klar. Auch wenn der Besuch in der Anderswelt flüchtig ist, zahlt es sich aus, die Taucherbrille mitzunehmen, die Fische in ihrem Element zu betrachten und kugelige Skelette von Seeigeln aufzutauchen.

Wieder in der badewannenwarmen Uferzone angekommen, suhlt man dann gern noch im Wasser, und wer ein Weilchen wartet, erlebt sich selbst nicht selten als eine Art Korallenriff. Denn nun tauchen von allen Seiten flinke silbrig-schwarz gestreifte Fischlein auf, die mit erstaunlich kräftigen Mäulchen an Füßen und Beinen herumzuknabbern beginnen. Doch keine Angst. Es handelt sich um junge Geißbrassen, freche Jugendliche, die wie Putzerfische Hautschüppchen jausnen und ganz harmlos sind.