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Black Monday

Das schlechteste erste Halbjahr seit 1970 ist zu Ende

US-STOCKS-MARKETS-OPEN
Händler an der New Yorker Börse: Der US-Aktienindex S&P 500 hat um 20,58 Prozent nachgegeben.APA/AFP/TIMOTHY A. CLARY
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Nach besonders schlimmen ersten Halbjahren ist es in der zweiten Jahreshälfte zumeist bergauf gegangen. Zumindest bisher.

Vor einigen Tagen sah es noch so aus, als könnten die ersten sechs Monate 2022 für Aktien das schlimmste erste Halbjahr seit 90 Jahren werden. Mitte 1932 hatten die Börsen nach einem jahrelangen Abwärtstrend infolge der Weltwirtschaftskrise ihr Tief bei einem Minus von insgesamt 85 Prozent erreicht. Allein im ersten Halbjahr 1932 hatte der US-Aktienindex S&P 500 laut einer Analyse von HSBC Trinkaus & Burkhardt um 43,4 Prozent nachgegeben, bevor es wieder nach oben ging.

Heuer beläuft sich das Minus bis dato auf 20,58 Prozent. Einzelne Werte erwischte es wesentlich schlimmer: Die Aktien des Videostreaming-Anbieters Netflix, der E-Commerce-Plattform für handgemachte Produkte Etsy, des Zahnmedizintechnikers Align Technology, des Zahlungsdienstleisters Paypal und der Parfümeriekette Bath & Body Works rutschten gar um mehr als 60 Prozent in die Tiefe. Dennoch ist insgesamt alles nicht ganz so schlimm gekommen wie befürchtet: Das erste Halbjahr ist nur das schlimmste seit 1970 geworden, als die Börsen von Jänner bis Juni um 21,8 Prozent nachgegeben haben.