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Deutschland/Russland

Niedriger Gasdruck lässt Sicherung in Thermen springen

Symbolbild: Gaszähler einer deutschen Wohnung
Symbolbild: Gaszähler einer deutschen Wohnung(c) imago
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Wenn der Druck im Gasnetz in einer Region unter das Mindestmaß fällt, wirkt sich das auf Hunderttausende Thermen aus, warnt der Präsident der deutschen Bundesnetzagentur.

Probleme in der Gasversorgung hätten dem Präsidenten der deutschen Bundesnetzagentur zufolge weitreichende Folgen. "In dem Moment, in dem der Druck im Gasnetz in einer Region unter ein gewisses Mindestmaß fallen würde, würde auf einen Schlag in Hunderttausenden Gasthermen die Sicherung einspringen", sagte Klaus Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Die müsste händisch von geschulten Fachkräften wieder freigeschaltet werden, wenn wieder Gas in der Region verfügbar wäre", so Müller. Ein solches Szenario könne niemand wollen, "weil es sehr lange dauern würde, die Gasversorgung wiederherzustellen. Also wird es immer das Ziel der Bundesnetzagentur sein, notfalls Reduzierungen beim industriellen Verbrauch anzuordnen, damit dieses Szenario nicht eintritt."

Nach Müllers Angaben sind die Gasflüsse in Deutschland bisher mehr oder weniger gleichmäßig verteilt. "Das könnte sich ändern, sollten wir nur noch Gas aus Norwegen, den Niederlanden oder Belgien erhalten", so Müller. Deshalb würden die Speicher schon jetzt so gefüllt, dass auch der Süden ausreichend versorgt werden könne. "Derzeit legen wir zum Beispiel nicht nur einen Fokus auf den größten deutschen Speicher in Rehden in Niedersachsen, sondern auch auf den Speicher in Wolfersberg in Bayern." Bayern wird auch vom in Salzburg liegenden Speicher Haidach versorgt.

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(APA/dpa)