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Rohstoffe

Ölpreise ziehen wieder an

Die Nordseesorte Brent verteuerte sich am Dienstag um 24 Cent auf 113,74 Dollar pro Fass. Auch der Preis für die US-Sorte WTI erhöhte sich.

Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 113,74 US-Dollar (108,79 Euro). Das waren um 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,98 Dollar auf 110,47 Dollar. Der Vergleich beim WTI-Preis bezieht sich auf den Freitag, da am Montag wegen eines Feiertags in den USA kein Settlement stattfand.

Die zuletzt dominierenden Rezessionssorgen sind an den vergangenen Tagen etwas in den Hintergrund getreten. Die Hoffnung, dass China seine strikte Coronapolitik lockere, stütze den Markt etwas, sagten Händler. Das weitere Vorgehen der Chinesen sei aber schwer vorhersehbar. China ist der größte Rohölimporteur der Welt.

Zuletzt haben jedoch Sorgen um die Entwicklung der Weltkonjunktur die Ölpreise belastet. Die hohe Inflation und die Zinserhöhungen wichtiger Notenbanken dürften die wirtschaftliche Entwicklung dämpfen und so auch die Nachfrage nach Rohöl. Die Erdölpreise sind deshalb in den vergangenen Wochen tendenziell gefallen - allerdings von einem hohem Niveau aus. Seit Jahresbeginn sind die Preise um rund 40 Prozent gestiegen. Grund ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine.

(APA/dpa)